Ein Schiffsunglück im Jahr 1858: An Bord ist Henriette Wulff, die lebenslange Seelenfreundin des Dichters Hans Christian Andersen, die sich mit der Überfahrt nach Amerika eigentlich aus der jahrzehntelangen platonischen Liebe verabschieden wollte. Auf einer Tür im Meer treibend formuliert sie ihre Gedanken über ihr beider Leben als nie geschriebene Briefe an Andersen, der sich seiner Liebe nie körperlich stellen konnte. Umgekehrt beichtet ihr Andersen sein Leben und seine Gefühlswelt in echten Briefen, die umso brisanter werden, je mehr in Kopenhagen über das Seeunglück bekannt wird. Die Liste der Überlebenden wird zum Objekt der Angst und Vermeidung - welche von Hans Christians Bekannten stehen darauf, welche nicht? Kann ein Schriftsteller mit seiner Literatur die Tatsachen verändern oder gar einen Mensch retten? Und wer schreibt eigentlich wem in diesem stummen Dialog? Ein wunderbar geflochtener Roman, der auch den Wien-Bezug des berühmten dänischen Dichters nennt....
Nach diesem Urlaub wird Linn einen perfekt gereiften Embryo eingesetzt bekommen und sein, was sie sich schon lange wünscht: Schwanger. Der wohlhabende Selfmademan Felix lädt sie und Matze – seinen Jugendfreund und ihren Partner – in den schicken Bungalow am Strand ein. Während Matze und Felix sich betrinken, laufen, und angeln gehen und dabei versuchen, die Statusunterschiede zwischen ihnen zu ignorieren, müssen Linn und Eva miteinander auskommen. Linn ist zerrissen zwischen dem Drang, Mutter zu werden und dem Zweifel, ob sie das überhaupt kann. Denn was genau macht eine „gute“ Mutter aus ? Mit einer Mischung aus Neid und Widerwillen beobachtet sie Eva dabei, wie geduldig sie mit ihren Sohn spielt, ihn tröstet und ihn umsorgt. Doch jede perfekte Hülle hat auch seine Risse. Im Lauf...