Direkt zum Hauptbereich

Ein Fluch so ewig und kalt von Brigid Kemmerer

 

Ein Hauch von die Schöne und das Biest:

Das Königreich Emberfall hat längst an Macht und Reichtum verloren, da sein Prinz Rhen sich zurückgezogen hat und das Volk sich selbst überlassen bleibt. Vor vielen Jahren wurde der Prinz verflucht und nur die Liebe soll den Fluch brechen. 

Ein Jahr lang hat er Zeit, um ein Mädchen für sich zu gewinnen. Sollte er scheitern, verwandelt er sich in eine Bestie und tötet seine Auserwählte und alle, die sich ihm in den Weg stellen. Jahr für Jahr dasselbe Trauerspiel. 

Erneut zieht sein Leibwächter Grey los um ein neues Mädchen aus der Parallelwelt zu entführen und landet dabei in Washington D.C..

Harper, eine Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen, steht gerade für ihren kleinkriminellen Bruder Wache, als sie einen eigenartigen Mann dabei erwischt, wie er versucht eine hübsche Blondinne zu kidnappen. Auch wenn sie weiß, dass man sich aus soetwas besser raushält, kann sie nicht einfach tatenlos zusehen und attackiert den unheimlichen Fremden - nur um sich gleich daraufhin mit ihm in Emberfall wiederzufinden. 

Vollkommen verwirrt wird sie mit Prinz Rhen und dem Fluch konfrontiert, der ebenfalls irritiert ist über Greys ungewöhnliche "Wahl". Für Harper steht klar, dass sie den Charme des Prinzen nicht erliegen  und schon gar nicht im Schloß bleiben wird. Sie wird einen Weg zurück in Ihre Welt finden, ihre Familie braucht sie und überhaupt ist der Leibwächter des Prinzen um einiges sympathischer.

"Ein Fluch so ewig und kalt" hat mich positiv überrascht und gut unterhalten. Es ist der Auftakt zu einer spannenden Romantasyreihe für Jugendliche, die auch ein, zwei unerwartete Wendungen bereit hält. Die bekannte Grundidee wurde interessant und neu verarbeitet und ich bin gespannt, was die Autorin sich für den zweiten Band überlegt hat, der schon im Juni folgen wird. 

Fazit: Unser Tipp für Jugendliche ab 14 Jahren, die gerne Fantasy lesen, in der die Romantik auch nicht zu kurz kommt! 

J.P.

Zur Bestellung 

Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-27252-1 

Preis [A] 18,50

Altersempfehlung: 14-99 Jahre 


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Dork Diaries von Rachel Renée Russell

Dork Diaries  Nach dem Erfolg von Greg's Tagebuch, hier ein weiterer Comicroman - speziell für Mädchen:  Dork Diaries Band 1! Zielgruppe: Mädchen  ca. ab 11 Jahre, auch noch für Jugendliche ein lustiges Leseerlebnis Inhalt:  Neue Schule, neues Glück? Nikki ist ein Totalausfall in Sachen Coolness, ihr Vater ist Kammerjäger und fährt mit einem Kakerlakenmobil durch die Stadt, ihr Handy ist ihrer Meinung nach ein krasses Museumsstück und das Einzige was sie an ihrem ersten Schultag retten könnte, wäre ein brandneues IPhone. Stattdessen bekommt sie ein Tagebuch geschenkt, etwas das sie nie schreiben wollte. Gott sei Dank hat sie es getan und lässt uns an ihrem Leben teilhaben! Unsere Bewertung:  Dork Diaries ist ein  unterhaltsames Buch im Tagebuchstil geschmückt mit humorvollen Comiczeichnungen. Typische Situationen wie einige von uns sie als Kind/Teenager erlebt haben werden leicht überzogen und teils skurril dargestellt, z.B Nikki möchte nicht in die Sc

Die Europäer von Orlando Figes

Es beginnt mit der ersten internationalen Bahnfahrt am 13. Juni 1846, der Eröffnung der Bahnlinie von Paris nach Brüssel. Die 330 Kilometer können nun in zwölf Stunden zurückgelegt werden, einem Viertel der Zeit, die die Kutsche bisher brauchte.  Das ist der Startschuss zur Entwicklung und Internationalisierung des Kulturlebens in Europa bis in die 1880er Jahre. Die Verknüpfung von Kultur und den bald den Kontinent überspannenden Eisenbahnlinien macht das Buch des britischen Historikers Figes so ungewöhnlich und erhellend. Denn die damalige Revolution des Kulturmarktes mit seiner internationalen Verbreitung europäischer Musik, Literatur und Kunst ist plötzlich erklärbar. Es wird anschaulich, wie in dieser Zeit die europäische Kultur und ihr Kanon etwa an Opern, Malerei und Literatur entsteht,

In der Mitte ein Feuer von Galsan Tschinag, Gernot Gleiss und Gernot Stadler

Die beiden Kärntner Gernot Gleiss und Gernot Stadler haben den Schriftsteller Galsan Tschinag und seinen tuwinischen Stamm in der Mongolei besucht. Entstanden sind ein Buch und eine DVD, die gemeinsam vertrieben werden. Sie zeigen wunderbare Schwarz-Weiß-Aufnahmen von der traumhaften Landschaft im Hohen Altai und dem Leben des Nomadenvolks: Kinder beim Reiten, Spielen und Ziegen-Hüten, die Erwachsen beim Melken, Schlachten, Kochen, Essen, Spielen und Wettkämpfen, Musizieren. Beeindruckend sind auch die Bilder vom Schamanentum, der Owoo-Weihe in den Bergen, den Jurten in der Steppe. Der Text ist von Galsan Tschinag selbst verfasst: Er beschreibt die Geschichte und gegenwärtige Situation des bis heute rätselhaften und durch seine nomadische Lebensweise höchst bedrohten Volkes der Tuwa. Einige Gedichte lassen die Atmosphäre des naturverbundenen Lebens noch spürbarer werden. (U.R.) Achtung - save the date! Am 18. Mai 2012 um 19.00h wird Galsan Tschinag in der Hauptbücherei Wien