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Es werden Posts vom Juni, 2026 angezeigt.

Alma von Federica Manzon

Die Journalistin Alma kehrt nach vielen Jahren zurück nach Triest, den Ort ihrer Kindheit. Ihr Vater hat ihr ein Erbe hinterlassen, von dem sie nur weiß, dass Vili es ihr übergeben soll. Vili, ihr Kindheitsfreund, der in Almas Familie aufwuchs, weil seine regimekritischen Eltern ihn aus dem serbischen Teil von Jugoslawien weg und im Westen in Sicherheit wissen wollten. Almas Vater, selbst aus Jugoslawien stammend, zieht es immer wieder in den Osten, keiner weiss genau, was er im Umkreis von Jossip Tito eigentlich macht. Manchmal darf die kleine Alma ihn zu Zusammenkünften auf die Insel Brioni begleiten, was sie immer mit Stolz erfüllt. Almas Großeltern mütterlicherseits repräsentieren die andere, die altösterreich-bürgerliche Welt der Monarchie und geben Almas Leben eine gewisse Stabilität, die sie auch von der Mutter, die als Pflegerin in der fortschrittlichen Irrenanstalt von Triest arbeitet, ...