Direkt zum Hauptbereich

Lisa und die Brombeerprinzessin von Marianne Efinger

Lisa ist sportlich, mutig und abenteuerlustig. Aber Lisa ist erst acht und darf deswegen nicht in der Bande ihrer großen Schwester Leonie mitmachen. Als Aufnahmeprüfung bei den "Löwen" gilt es, allein durch den gefährlichen Grusel-Garten des schrägen Nachbarn Herr Klapf, eines Eigenbrötlers und Tüftlers, zu laufen. Nur Lisa darf die Probe nicht machen, obwohl sie es sich sicher trauen würde.

Lisa tröstet sich und besucht ihre Omas. Auf dem Weg dahin bemerkt sie plötzlich, dass Leute in der alten, verlassenen Brombeervilla sind. Die indische Familie Yamuna zieht gerade ein, mit Onkeln, Tanten und vielen seltsamen Möbeln. Am schönsten ist, dass Parvati, die Tochter, so alt ist wie Lisa. Lisa bekommt nun eine Freundin, mit schwarzen Haaren und brauner Haut, mit bunten Kleidern und einem Punkt auf der Stirn, und mit einer Mama, die Yoga-Lehrerin ist. Und die "Löwen" können ihr gleichgültig bleiben. Wenn da nicht der Garten des alten Klapf wäre ...

Ein entzückendes Kinderbuch über die Freundschaft zwischen zwei Mädchen aus unterschiedlichen Kulturen. (U.R.)

(Achtung: Teil 2 gibt es auch schon: "Lisa und die Brombeerprinzessin: Freundschaftstage sind die schönsten")


Marianne Efinger: Lisa und die Brombeerprinzessin: Löwen, die brüllen, beißen nicht
Arena Verlag
Eur(A) 13.40
978-3-401-06821-3

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Dork Diaries von Rachel Renée Russell

Dork Diaries  Nach dem Erfolg von Greg's Tagebuch, hier ein weiterer Comicroman - speziell für Mädchen:  Dork Diaries Band 1! Zielgruppe: Mädchen  ca. ab 11 Jahre, auch noch für Jugendliche ein lustiges Leseerlebnis Inhalt:  Neue Schule, neues Glück? Nikki ist ein Totalausfall in Sachen Coolness, ihr Vater ist Kammerjäger und fährt mit einem Kakerlakenmobil durch die Stadt, ihr Handy ist ihrer Meinung nach ein krasses Museumsstück und das Einzige was sie an ihrem ersten Schultag retten könnte, wäre ein brandneues IPhone. Stattdessen bekommt sie ein Tagebuch geschenkt, etwas das sie nie schreiben wollte. Gott sei Dank hat sie es getan und lässt uns an ihrem Leben teilhaben! Unsere Bewertung:  Dork Diaries ist ein  unterhaltsames Buch im Tagebuchstil geschmückt mit humorvollen Comiczeichnungen. Typische Situationen wie einige von uns sie als Kind/Teenager erlebt haben werden leicht überzogen und teils skurril dargestellt, z.B Nikki möchte nicht in die Sc

Die Europäer von Orlando Figes

Es beginnt mit der ersten internationalen Bahnfahrt am 13. Juni 1846, der Eröffnung der Bahnlinie von Paris nach Brüssel. Die 330 Kilometer können nun in zwölf Stunden zurückgelegt werden, einem Viertel der Zeit, die die Kutsche bisher brauchte.  Das ist der Startschuss zur Entwicklung und Internationalisierung des Kulturlebens in Europa bis in die 1880er Jahre. Die Verknüpfung von Kultur und den bald den Kontinent überspannenden Eisenbahnlinien macht das Buch des britischen Historikers Figes so ungewöhnlich und erhellend. Denn die damalige Revolution des Kulturmarktes mit seiner internationalen Verbreitung europäischer Musik, Literatur und Kunst ist plötzlich erklärbar. Es wird anschaulich, wie in dieser Zeit die europäische Kultur und ihr Kanon etwa an Opern, Malerei und Literatur entsteht,

Judith und Hamnet von Maggie O´Farrell

  Ein Buch über Agnes, die Frau William Shakespeares (1564-1616). Ein geschickter Schachzug: der berühmte William bleibt eher schattenhafte Randfigur.  Virtuos geschrieben entwickelt das Buch einen faszinierenden Sog. Und das, obwohl sich der Aktionsradius der handlungstragenden Agnes über den archaischen elterlichen Bauernhof, dann das Haus des hinterhältig-gewalttätigen Schwiegervaters, ein paar Gassen in Stratford-upon-Avon und den Wald dort nur einmal hinausbewegt – beim finalen London-Besuch. Es baut die Spannung auf durch eine beiläufge (Mit-)Beschreibung des Geschehens auf der Gasse, der Mitbewohner im Haus, dem Fuchs, der durch die Gassen streift, der Eule, die darüber hinweg fliegt etc..  Verdichtet wird das Geschilderte durch Agnes' eigenwillige Wahrnehmungsgaben – sie, das Naturkind, hat von ihrer früh verstorbenen Mutter das tiefe V