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Trick 347 oder der mutigste Junge der Welt von Nina Weger

Toms Vater ist vor seiner Geburt gestorben - angeblich! Schon immer hat den 11-jährigen eine Frage beschäft: Wer war mein Vater? Doch niemand will oder kann es ihm sagen. Seine Mutter sagt, er wäre Zirkusartist gewesen. Als Tom eine alte Zirkuskarte findet, gerät seine Welt ins Wanken. Könnte es sein, dass der berühmte Artist Arthur Merlini sein Vater war? Auf der Suche nach den Spuren seines Vaters taucht Tom in die Welt des Zirkus ein. Freundschaft, Magie, Intrigen und ein unerwartetes Abenteuer warten auf ihn... und vielleicht auch die Antwort darauf, wer sein Vater eigentlich war. "Trick 347 oder der mutigste Junge der Welt" ist ein spannendes Kinderbuch mit liebenswerten Figuren. Der Schreibstil ist kindgerecht und liest sich sehr flüssig. Während des ganzen Leseerlebnisses rätselt man über seinen Vater und fiebert mit Tom mit. Da die Autorin eine Zeitlang in einem Zirkus gearbeitet hat, ist das Zirkuserlebnis noch authentischer. Wir empfehlen das Buch für Mädche...

Tigerherz von Robin Dix

Tiger werden blind und taub geboren, man sagt, sie vergessen nie, was sie am Tag ihrer Geburt gerochen und gespürt haben. Es stimmt, der weiße Tiger Raja wird nie den Geruch von Eisenkralle vergessen, der in jener Nacht seinem Vater den Thron entriss und ihn und seine Mutter zur Flucht zwang. Der gefährliche Tiger Eisenkralle herrscht nun über weite Teile des Regenwaldes, und sucht nach Raja, dem rechtmäßigen Thronerben, denn er ist nicht bereit seine Herrschaft je wieder aufzugeben. Egal was es ihn kostet.. Gemeinsam mit seinem königlichen Berater und Freund, dem Gecko Biru, muss Raja eine schwere Reise antreten. Er soll die Insel der Schatten finden, um seine Ausbildung zum Jäger zu beenden, damit er eines Tages den Thron zurückerobern kann. Doch Eisenkralle ist ihm dicht auf den Fersen. "Tigerherz" ist der erste Band der Dschungel-Saga. Das Buch ist durchgehend spannend erzählt und liebevoll gestaltet (Illustrationen, ein heraustrennbares Tierquartett), sodass sel...

Agatha Christie von Anne Martinetti, Guillaume Lebeau und Alexandre Franc

Ein Comic über das Leben von Agatha Christie – so spannend wie ein Krimi? In Zeichnungen erfährt man, warum die berühmte Krimi-Autorin 11 Tage lang verschwand (und nie darüber gesprochen hat). Rückblenden geben darüber Auskunft, wie sie aufwuchs und wer ihr den Anstoß zum Schreiben gegeben hat. Man erfährt von ihrer Ehe mit Leutnant Archibald Christie, die mit Scheidung endete, von der Geburt ihrer Tochter Rosalind und von der Trauer über die Untreue ihres Ehemannes. Auf-„gezeichnet“ wurde auch die zweite Heirat mit Max Mallowan, die abenteuerlichen Reisen und das Ärgernis, von einem gewissen Hercule Poirot immer wieder heimgesucht zu werden. In liebevoll gezeichneten Bildern wird das Leben von Mrs. Christie erzählt. Nicht ganz so dramatisch wie ihre Bücher – aber sehr unterhaltsam! Zur Bestellung Lebeau, Guillaume; Franc, Alexandre; Martinetti, Anne: Agatha Christie. Das Leben ist kein Roman. Übersetzung: Pröfrock, Ulrich Verlag: Egmont Graphic Novel ISBN 978-3-7704-5528...

Hessabi von Tom Appleton

Der junge Adam Hessabi wächst in den 60-er Jahren bei Bonn auf. Seine Wurzeln sind ihm unbekannt, denn die Leute, bei denen er lebt, können doch unmöglich seine wahren Eltern sein, so fremd und verrückt, wie sie ihm erscheinen. Zumindest Perser sind sie alle. Da ist der Vater: ein rätselhafter höherer Diplomat, der irgendwelchen halbmilitärischen Geschäften in Wiesbaden nachgeht. Die Mutter: eine etwas durchgeknallte, grelle Persönlichkeit, die von ihrer beinahe glanzvollen Vergangenheit schwärmt, als man "eine Beethoven-Tänzerin" aus ihr machen wollte. Der jüngere Bruder, der sich zu einem schmierigen Mafioso entwickelt. In welche politischen Kreise ist die Familie Hessabi verstrickt, und wie sind die Eltern in Deutschland durch die Nazi-Zeit gekommen? Leider kommt Adam auch mit den Lehrern nicht zurecht, zu borniert und der jüngeren Vergangenheit verhaftet sind diese. Doch was für seltsame Lieder gehen Adam immer wieder durch den Kopf? Und wieso erscheinen diese oder ä...

Der Trick von Emanuel Bergmann

,,Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts lebte in Prag ein Mann namens Laibl Goldenhirsch." Dieser erste Satz - wie aus einem alten Märchenbuch entsprungen - ist die Verheißung auf einen Roman und auf ein Lesevergnügen, in dem Humor und Spannung, Freude und Tragik auf das wundervollste miteinander verwoben sind. Der kleine Mosche Goldenhirsch verlässt seinen Vater, einen dem Alkohol verfallenen Rabbiner, um sich einem Wanderzirkus anzuschließen. Das Zirkusleben zieht ihn in seinen Bann, er entflammt in Liebe zur Zirkusprinzessin Julia, geht mit ihr nach Berlin, wo er als der große Zauberer Zabbatini berühmt wird. Als Jude entlarvt entkommt er mit viel Glück dem Tod. Alt, krank und vergessen verbringt er den Rest seines Lebens in einem Altersheim in Los Angeles. Dort findet ihn der zehnjährige Max, dessen Eltern sich gerade scheiden lassen wollen. Um dies zu verhindern, bittet Max den alten Magier, mit einem Zauberspruch zu helfen. Mehr soll von der Geschichte...

Der Pfau von Isabel Bogdan

Ein Teambuilding-Wochenende in den schottischen Highlands: Investmentbankerin Liz hat sich mit ihrer vierköpfigen Abteilung samt Köchin und Psychologin bei Lord und Lady McIntosh eingemietet, um die Teamfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu fördern. Der November am Land ist kalt, die hotelkomfortgewöhnten Banker frieren in ihren Zimmern, müssen sich das Bad teilen und im Wald Hütten bauen. Doch das ist noch gar nichts gegen die Komplikationen, die ein wild gewordener Pfau in Gang setzt. Die pragmatische Lösung des Hausherren bringt das Teambuilding erst richtig in Schwung und führt zu einer Reihe von komischen Wirrungen und Verwirrungen. Isabel Bogdan hat schon viele Romane erfolgreich aus dem Englischen übersetzt. Mit "Der Pfau" ist ihr eine wunderbar schräge Komödie gelungen, geschrieben auf deutsch und gleichzeitig britischer Humor vom feinsten!! S.R. Zur Bestellung Isabel Bogdan: Der Pfau Eur (A) 19,60 Verlag: Kiepenheuer & Witsch ISBN: 978-3-462-04800-1 ...

Der Meteorologe von Olivier Rolin

Der russische Wissenschaftler Alexei Wangenheim baute in den 1920er Jahren das Netz der Wetterstationen der ganzen UdSSR auf. Er tat dies mit großem Einsatz und aus Begeisterung für Lenin und die neue kommunistische Gesellschaft. Umso schlimmer für ihn, als er, wegen angeblicher staatsfeindlicher Verbrechen, seiner Funktionen beraubt und auf die berüchtigten Solowezki-Inseln deportiert wurde. Nach einigen Jahren im GULAG, in denen er mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter nur brieflich verbunden war, wurde Wangenheim 1937 während Stalins "Großem Terror" hingerichtet. Zurückgeblieben sind seine Briefe, die von großer Fassungslosigkeit angesichts der Ereignisse zeugen, samt berührenden Zeichnungen, Rätseln und Lehrbildern, die er für seine Tochter Eleonora daheim machte und die im Buch abgedruckt sind. Olivier Rolin hat Wangenheims tragische Geschichte recherchiert und in diesem Buch erzählt. Und er stellt Fragen, ohne sie zu beantworten: Wie konnte es zu dieser grausi...