Direkt zum Hauptbereich

Posts

Survival - Verloren im Amazonas von Andreas Schlüter

Ein Survivalhandbuch und einen Überlebensgürtel für einen gemütlichen Rundflug über den Amazonas einpacken? Lächerlich, finden Mikes kleine Schwester und ihre Freunde. Doch als das Flugzeug abstürzt und sich der traumhafte Anblick des Dschungels in einen Alptraum verwandelt, lacht niemand mehr. Die vier Kinder finden sich auf sich alleine gestellt in der Wildnis wieder. Nicht nur Hunger und Durst macht ihnen zu schaffen, auch birgt der Dschungel viele Gefahren und gefährliche Tiere.. Mit "Survival- Verloren im Amazonas" ist dem Autor ein gelungener Auftakt für eine packende Abenteuerreihe für Kinder von 10-12 Jahren gelungen. Was das Buch besonders spannend und interessant macht, sind die coolen Survivaltipps, - tricks und Informationen über die Tierwelt. Wisst ihr zum Beispiel, wie man auch eine giftige Schlange essen kann, oder wie man ohne Kochtopf kocht? Das Buch ist auch gut für Lesefaule geeignet, da der Spannungsbogen aufrecht erhalten bleibt und man einfach wi...

Valor von Ruth Lauren

 »Ich bewege den Pfeil ein winziges Stück nach links, ziele neben Anatols Schulter, dann halte ich den Atem an, bete, dass er sich nicht bewegt, und schieße.« Valors Plan ist geglückt, als sie nach dem Anschlag auf den Prinzen von Demidova in das berüchtigte Gefängnis Tyur’ma gebracht wird. Hier ist ihre Zwillingsschwester Sasha eingesperrt, die des Diebstahls bezichtigt wird. Valor riskiert ihre Freiheit und ihr Leben, um Sasha zu befreien. Doch niemandem ist je die Flucht aus Tyur’ma gelungen. Von unserer Probeleserin Norina (fast 11 Jahre alt) für euch gelesen:  Meine Meinung zu "Valor. Die Verschwörung im Königreich": Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr gut geschrieben und auch richtig spannend! Aus diesem Grund gehört es jetzt zu meinen Lieblingsbüchern. Inhalt: Valors Zwillingsschwester Sasha hat angeblich die goldene Spieluhr aus dem Palast gestohlen und ist deshalb in das große Gefängnis Tyur´ma gekommen. Um sie zu befreien, plant Valor einen...

Die letzte Stunde von Minette Walters

  "In 12 Tagen hatte die Welt sich bis zur Unkenntlichkeit verändert.."    Südengland, Juli 1348: Der schwarze Tod wütet durch das Land und rafft ganze Landstriche in wenigen Wochen dahin. Hygiene und Quarantäne sind für die meisten Menschen noch Fremdwörter, außer für Lady Anne von Develish, die in einem Kloster aufwuchs und einiges an Heilkunde gelernt hat.  Sie schottet mit Hilfe ihrer Leibeigenen das Anwesen von der Außenwelt ab, in der Hoffnung diese schreckliche Krankheit, von der sie selbst noch nie gehört hat, aussperren zu können.  Doch je mehr Zeit verstreicht, desto mehr spitzt sich die Lage innerhalb der Gemäuer zu, können sie nicht einmal Nachricht von  Außen erhalten. Was ist, wenn die Plage schon vorbei ist? Was passiert, wenn die Nahrung knapp wird? Oder wenn gar ein Mord geschieht .. ? Mit "Die letzte Stunde" ist Minette Walters ein spannender Auftakt zu ihrer neuen und erstmals historischen Buchreihe gelungen. Durch ...

Wiesenstein von Hans Pleschinski

Es gilt, den Schriftsteller Gerhart Hauptmann neu zu entdecken. Durch seine eigenen Werke, selbstverständlich, und jetzt auch durch ein Glanzlicht der Frühjahrsneuerscheinungen: In „Wiesenstein“ zeigt Hans Pleschinski den Dichter in einem faszinierenden Porträt. Gerhart Hauptmann, Nobelpreisträger und lange Zeit Deutschlands literarisches und soziales Gewissen, hat seine besten Zeiten hinter sich. Als Todkranker kehren er und seine Frau Margarete zu Kriegsende heim in ihr märchenhaftes Domizil Wiesenstein am Riesengebirge. Aus der Vernichtung von Dresden geht es direkt in die Auflösung der idyllischen und geordneten deutschen Welt in Schlesien. G. H. gerät zum kindlichen Greis, von dem vieles ferngehalten wird und der dennoch alles um sich wahrnimmt. Wie lange kann sich die Illusion des Luxuslebens, mit einer Entourage aus Krankenschwester, Masseur, Sekretärin, Gärtner, Köchin, Archivar und Freunden aus der besseren Gesellschaft noch halten? Denn die Rote Armee rückt ei...

Herr Kato spielt Familie von Milena Michiko Flasar

Herr Katō – sein Name tut in Wirklichkeit nichts zur Sache – ist seit kurzem im Ruhestand und weiß plötzlich nichts mehr mit sich und seiner Zeit anzufangen. Nicht einmal der Arzt findet etwas Besorgniserregendes, wogegen es vielleicht Maßnahmen zu ergreifen gälte. Und wieso ist er mit seiner Frau eigentlich nie nach Paris gefahren? Jetzt hängt sie ihm kleine Zettelchen zur Anleitung der Mikrowelle an sein Mittagessen und geht ihrer eigenen Wege. Doch dann trifft er Mie auf dem Friedhof und ist plötzlich so wagemutig, sich auf ihr Angebot einzulassen: mit der Agentur „Happy Family“ schlüpft er plötzlich in die unterschiedlichsten Rollen. Ein kleiner Neuanfang und dann auch wieder nicht … Ein schmales Buch, das einen berührt und lange nachhallt. Kleine Alltagsszenen ohne große Dramatik, aber vieles im Leben dieses sympathischen Japaners (der im übrigen überall auf der Welt zu Hause sein könnte) kommt einem wohl vertraut vor. Und was sich nicht alles zwischen den Zeilen heraus...

Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky

Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod vor aus sehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag je man d im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Da von , was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Ro man . ' Was man von hier aus sehen kann' ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele t aus end Kilometer zu überbrücken. Denn der Man n, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan ... In einem kleinen Ort im Westerwald gibt es unter den Einwohnern so manches Schrulliges und Zwischenmenschliches. Mittendrin die junge Luise, die bei ihrer Großmutter aufge...

Die Farbe von Milch von Nell Leyshon

Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte. Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine tragische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt. Im Jahr 1831 schreibt die 15-jährige Mary die dramatischen Geschehnisse ihres vergangenen Lebensjahres auf, beginnend mit ihrem Dienstantritt bei einem Landpastor. Als der Pastor sie lesen und schreiben lehrt, zahlt sie dafür einen hohen Preis. Eine großartige Beschreibung des gera...