Direkt zum Hauptbereich

Elixirium. Das gefährliche Erbe des Apothekers von Maile Meloy





Janie zieht mit ihrer Familie in den 1950er Jahren aus Kalifornien nach England. Eigentlich stellt sie sich das Land im Vergleich zu Amerika sehr langweilig vor, auch weil ihre Mutter meint, es wäre nun wie in einem Roman von Jane Austen zu leben. In der neuen Schule hat sie anfangs so ihre Schwierigkeiten, doch als Janie mit Benjamin Burrows, dem Sohn des Apothekers, Freundschaft schließt, geschehen plötzlich rätselhafte Dinge am laufenden Band.
Nicht nur Banjamins Vater wird entführt, auch ein Bekannter der Familie, ein chinesischer Chemiker und gleichfalls Apotheker wird von einer Gruppe russischer Agenten bedroht und ein altes Buch, seit Jahrhunderten im Besitz der Familie wird zum Mittelpunkt dieser rasanten Jagd.
Wem wird es am Ende gelingen, die "Pharmacopeia", diese geheimnisvolle und gleichzeitig gefährliche Sammlung alchemistischer Rezepte zu bekommen? Können Janie und Benjamin das Buch und mit dessen Hilfe den Apotheker wiederfinden und in Sicherheit bringen?

Spannend von Beginn bis zum Ende gestaltet sich diese Verfolgungsjagd im England der 50er Jahre. Interessant wird die Geschichte auch durch die eingestreuten real- historischen Hintergründe, obgleich sie sich trotzdem im Bereich der Fantasy bewegt.
Empfehlenswert für Leser ab 10 Jahren.

Maile Meloy: Elixirium. Das gefährliche Erbe des Apothekers.
Verlag Coppenrath 2013
ISBN 978-3-649-61154-7
EUR [A] 17,50

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Dork Diaries von Rachel Renée Russell

Dork Diaries  Nach dem Erfolg von Greg's Tagebuch, hier ein weiterer Comicroman - speziell für Mädchen:  Dork Diaries Band 1! Zielgruppe: Mädchen  ca. ab 11 Jahre, auch noch für Jugendliche ein lustiges Leseerlebnis Inhalt:  Neue Schule, neues Glück? Nikki ist ein Totalausfall in Sachen Coolness, ihr Vater ist Kammerjäger und fährt mit einem Kakerlakenmobil durch die Stadt, ihr Handy ist ihrer Meinung nach ein krasses Museumsstück und das Einzige was sie an ihrem ersten Schultag retten könnte, wäre ein brandneues IPhone. Stattdessen bekommt sie ein Tagebuch geschenkt, etwas das sie nie schreiben wollte. Gott sei Dank hat sie es getan und lässt uns an ihrem Leben teilhaben! Unsere Bewertung:  Dork Diaries ist ein  unterhaltsames Buch im Tagebuchstil geschmückt mit humorvollen Comiczeichnungen. Typische Situationen wie einige von uns sie als Kind/Teenager erlebt haben werden leicht überzogen und teils skurril dargestellt, z.B Nikki möchte nicht in die Sc

Die Europäer von Orlando Figes

Es beginnt mit der ersten internationalen Bahnfahrt am 13. Juni 1846, der Eröffnung der Bahnlinie von Paris nach Brüssel. Die 330 Kilometer können nun in zwölf Stunden zurückgelegt werden, einem Viertel der Zeit, die die Kutsche bisher brauchte.  Das ist der Startschuss zur Entwicklung und Internationalisierung des Kulturlebens in Europa bis in die 1880er Jahre. Die Verknüpfung von Kultur und den bald den Kontinent überspannenden Eisenbahnlinien macht das Buch des britischen Historikers Figes so ungewöhnlich und erhellend. Denn die damalige Revolution des Kulturmarktes mit seiner internationalen Verbreitung europäischer Musik, Literatur und Kunst ist plötzlich erklärbar. Es wird anschaulich, wie in dieser Zeit die europäische Kultur und ihr Kanon etwa an Opern, Malerei und Literatur entsteht,

In der Mitte ein Feuer von Galsan Tschinag, Gernot Gleiss und Gernot Stadler

Die beiden Kärntner Gernot Gleiss und Gernot Stadler haben den Schriftsteller Galsan Tschinag und seinen tuwinischen Stamm in der Mongolei besucht. Entstanden sind ein Buch und eine DVD, die gemeinsam vertrieben werden. Sie zeigen wunderbare Schwarz-Weiß-Aufnahmen von der traumhaften Landschaft im Hohen Altai und dem Leben des Nomadenvolks: Kinder beim Reiten, Spielen und Ziegen-Hüten, die Erwachsen beim Melken, Schlachten, Kochen, Essen, Spielen und Wettkämpfen, Musizieren. Beeindruckend sind auch die Bilder vom Schamanentum, der Owoo-Weihe in den Bergen, den Jurten in der Steppe. Der Text ist von Galsan Tschinag selbst verfasst: Er beschreibt die Geschichte und gegenwärtige Situation des bis heute rätselhaften und durch seine nomadische Lebensweise höchst bedrohten Volkes der Tuwa. Einige Gedichte lassen die Atmosphäre des naturverbundenen Lebens noch spürbarer werden. (U.R.) Achtung - save the date! Am 18. Mai 2012 um 19.00h wird Galsan Tschinag in der Hauptbücherei Wien