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Tintenblaue Kreise von Michael Roher



Die Stammgäste des Cafés Leguan, das Bienes Eltern führen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch gehören sie schon zur Familie. Biene ist am liebsten dort, spielt Mühle mit Jockel, lässt sich die Karten von Frau Almut legen und hilft ihren Eltern. Am liebsten hat sie den Mittwoch. Da kommt Mamas Band-Kollege Beere. Dieser lässt sie dann immer seinen Arm verzieren, denn Biene möchte unbedingt einmal Tätowiererin werden….
Biene wird aus ihrem geborgenen Alltag herausgerissen, als sie erfährt, dass Beeres kleiner Sohn am Herzen operiert werden muss. Wird er den Eingriff überleben? Wie kann man in einer solchen Situation helfen? Viele Fragen. Wenige Antworten.
Ausgerechnet Phillip, einem Mitschüler Bienes, kann sie ihre Sorgen und Ängste anvertrauen. 
Ja, Philip, der in der Schule ein Außenseiter ist, mit dem sie bis jetzt nichts zu tun hatte und dem sie sich langsam annähert.
Dem Beginn einer zarten Liebe steht nichts mehr im Weg.

Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2018.
Michael Roher ist und bleibt einer meiner liebsten Kinder-und Jugendbuchautoren.
Große Themen werden mit einer „Leichtigkeit“  behandelt, so dass sie gut aufgenommen und angenommen werden können. 
Anfänglich war ich von dem Cover überrascht, hätte ich mir doch ein anderes gewünscht. Nur wer die Geschichte liest, versteht, dass dieses Cover nicht treffender hätte sein können.

Sa.R.

Michael Roher: Tintenblaue Kreise
Verlag: luftschacht
ISBN: 978-3-903081-19-2
Eur [A] 15,40
empfohlen ab 12 Jahren

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