Direkt zum Hauptbereich

Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte von Dita Zipfel


Als Lucie ihren neuen Job als Hundesitterin bei dem alten Herrn Klinge antritt, merkt sie schnell, dass dieser alles hat - nur keinen Hund. (wahrscheinlich eher einen Vogel)
Anstatt Gassi zu gehen, soll sie seine Ghostwriterin für ein eigenartiges Kochbuch werden. Die Gemüserezepte (Tomaten sind Drachenherzen?!) sind streng geheim und angeblich Zauberrezepte. Die 13jährige Lucie würde ja vielleicht darüber nachdenken, nicht für einen Verrückten zu arbeiten, aber sie braucht das Geld dringend. Immerhin ist Michi, der neue unsympathische Freund ihrer Mutter, gerade dabei, bei ihr zu Hause einzuziehen und das möchte sie nicht mehr live erleben. Sie hat andere Pläne!
Aber vielleicht probiert sie vorher doch noch Herrn Klinges Liebestrank aus...

"Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte" ist ein unterhaltsamer, aber auch mit klugen Gedanken geschmückter und gut geschriebener Jugendroman. Die Illustrationen von Rán Flygenring passen wunderbar zu der Geschichte und sind beim Leseerlebnis nicht wegzudenken.
Lucie ist eine interessante und starke Protagonistin, in manchen Dingen schon sehr erwachsen, in anderen noch kindlich, aber immer authentisch.

Es hat mir so viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, und ich wollte immer wissen, wie es weiter geht! Stellenweise war es lustig, manchmal aber auch ernst, und mir haben viele Sätze und Gedankengänge wirklich gut gefallen.
Unbedingt weiterempfehlen!

J.P.

Zur Bestellung
Dita Zipfel: Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte
Illustrationen: Rán Flygenring
Verlag: Hanser
Eur [A] 15,50
ISBN: 9783446264441
Altersempfehlung: 12-15 Jahre 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Dork Diaries von Rachel Renée Russell

Dork Diaries  Nach dem Erfolg von Greg's Tagebuch, hier ein weiterer Comicroman - speziell für Mädchen:  Dork Diaries Band 1! Zielgruppe: Mädchen  ca. ab 11 Jahre, auch noch für Jugendliche ein lustiges Leseerlebnis Inhalt:  Neue Schule, neues Glück? Nikki ist ein Totalausfall in Sachen Coolness, ihr Vater ist Kammerjäger und fährt mit einem Kakerlakenmobil durch die Stadt, ihr Handy ist ihrer Meinung nach ein krasses Museumsstück und das Einzige was sie an ihrem ersten Schultag retten könnte, wäre ein brandneues IPhone. Stattdessen bekommt sie ein Tagebuch geschenkt, etwas das sie nie schreiben wollte. Gott sei Dank hat sie es getan und lässt uns an ihrem Leben teilhaben! Unsere Bewertung:  Dork Diaries ist ein  unterhaltsames Buch im Tagebuchstil geschmückt mit humorvollen Comiczeichnungen. Typische Situationen wie einige von uns sie als Kind/Teenager erlebt haben werden leicht überzogen und teils skurril dargestellt, z.B Nikki möchte nicht in die Sc

Die Europäer von Orlando Figes

Es beginnt mit der ersten internationalen Bahnfahrt am 13. Juni 1846, der Eröffnung der Bahnlinie von Paris nach Brüssel. Die 330 Kilometer können nun in zwölf Stunden zurückgelegt werden, einem Viertel der Zeit, die die Kutsche bisher brauchte.  Das ist der Startschuss zur Entwicklung und Internationalisierung des Kulturlebens in Europa bis in die 1880er Jahre. Die Verknüpfung von Kultur und den bald den Kontinent überspannenden Eisenbahnlinien macht das Buch des britischen Historikers Figes so ungewöhnlich und erhellend. Denn die damalige Revolution des Kulturmarktes mit seiner internationalen Verbreitung europäischer Musik, Literatur und Kunst ist plötzlich erklärbar. Es wird anschaulich, wie in dieser Zeit die europäische Kultur und ihr Kanon etwa an Opern, Malerei und Literatur entsteht,

In der Mitte ein Feuer von Galsan Tschinag, Gernot Gleiss und Gernot Stadler

Die beiden Kärntner Gernot Gleiss und Gernot Stadler haben den Schriftsteller Galsan Tschinag und seinen tuwinischen Stamm in der Mongolei besucht. Entstanden sind ein Buch und eine DVD, die gemeinsam vertrieben werden. Sie zeigen wunderbare Schwarz-Weiß-Aufnahmen von der traumhaften Landschaft im Hohen Altai und dem Leben des Nomadenvolks: Kinder beim Reiten, Spielen und Ziegen-Hüten, die Erwachsen beim Melken, Schlachten, Kochen, Essen, Spielen und Wettkämpfen, Musizieren. Beeindruckend sind auch die Bilder vom Schamanentum, der Owoo-Weihe in den Bergen, den Jurten in der Steppe. Der Text ist von Galsan Tschinag selbst verfasst: Er beschreibt die Geschichte und gegenwärtige Situation des bis heute rätselhaften und durch seine nomadische Lebensweise höchst bedrohten Volkes der Tuwa. Einige Gedichte lassen die Atmosphäre des naturverbundenen Lebens noch spürbarer werden. (U.R.) Achtung - save the date! Am 18. Mai 2012 um 19.00h wird Galsan Tschinag in der Hauptbücherei Wien