Direkt zum Hauptbereich

Anna und Anto von Gerlis Zillgens


Einen Zwillingsbruder zu haben, ist nicht immer lustig, vor allem nicht, wenn man 14 Jahre alt und Hals über Kopf in dessen besten Freund Maxim verliebt ist. Natürlich kann Anna nie mit Antos bestem Freund alleine sein, obwohl sie sich das so sehr wünschen würde.
Vielleicht zu sehr... denn nachdem sie bei ihrer Oma einschläft, wacht sie in Maxims Zimmer auf - im Körper ihres Bruders!!
Auf diese Art und Weise wollte sie Maxim sicher nicht nahe sein. Wie soll sie die Projektwoche mit ihm als Partner überstehen, wenn sie so tun muss, als wäre sie ihr Bruder? Und was passiert, wenn Anto in ihrem Körper in die Schule geht?

Das Buch hat mich während des Lesens zum Lachen gebracht und ist daher eine absolute Leseempfehlung für Mädchen und Jungs ab 11 Jahren. "Anna und Anto" ist voller schräger und lustiger Situationen und geht dennoch etwas in die Tiefe.
Nicht nur die erste Verliebtheit spielt eine Rolle, auch Freundschaft und vor allem die Geschwisterbeziehung stehen im Vordergrund. Wenn man sich wortwörtlich in den anderen reinversetzt, versteht man sich am Ende doch auch viel besser.

J.P.

 Zur Bestellung 
Gerlis Zillgens: Anna und Anto
Verlag: Planet!
Eur [A] 12,50
ISBN: 978-3-522-50665-6
11-14 Jahre




Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte von Dita Zipfel

Als Lucie ihren neuen Job als Hundesitterin bei dem alten Herrn Klinge antritt, merkt sie schnell, dass dieser alles hat - nur keinen Hund. (wahrscheinlich eher einen Vogel)
Anstatt Gassi zu gehen, soll sie seine Ghostwriterin für ein eigenartiges Kochbuch werden. Die Gemüserezepte (Tomaten sind Drachenherzen?!) sind streng geheim und angeblich Zauberrezepte. Die 13jährige Lucie würde ja vielleicht darüber nachdenken, nicht für einen Verrückten zu arbeiten, aber sie braucht das Geld dringend. Immerhin ist Michi, der neue unsympathische Freund ihrer Mutter, gerade dabei, bei ihr zu Hause einzuziehen und das möchte sie nicht mehr live erleben. Sie hat andere Pläne!
Aber vielleicht probiert sie vorher doch noch Herrn Klinges Liebestrank aus...

"Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte" ist ein unterhaltsamer, aber auch mit klugen Gedanken geschmückter und gut geschriebener Jugendroman. Die Illustrationen von Rán Flygenring passen wunderbar zu der Geschichte und sind beim Lesee…

Dork Diaries von Rachel Renée Russell

Dork Diaries 


Nach dem Erfolg von Greg's Tagebuch, hier ein weiterer Comicroman - speziell für Mädchen: 

Dork Diaries Band 1!

Zielgruppe: Mädchen  ca. ab 11 Jahre, auch noch für Jugendliche ein lustiges Leseerlebnis


Inhalt: 

Neue Schule, neues Glück?
Nikki ist ein Totalausfall in Sachen Coolness, ihr Vater ist Kammerjäger und fährt mit einem Kakerlakenmobil durch die Stadt, ihr Handy ist ihrer Meinung nach ein krasses Museumsstück und das Einzige was sie an ihrem ersten Schultag retten könnte, wäre ein brandneues IPhone.
Stattdessen bekommt sie ein Tagebuch geschenkt, etwas das sie nie schreiben wollte.
Gott sei Dank hat sie es getan und lässt uns an ihrem Leben teilhaben!

Unsere Bewertung: 

Dork Diaries ist ein  unterhaltsames Buch im Tagebuchstil geschmückt mit humorvollen Comiczeichnungen.
Typische Situationen wie einige von uns sie als Kind/Teenager erlebt haben werden leicht überzogen und teils skurril dargestellt, z.B Nikki möchte nicht in die Schule gehen weil sie einen Aussch…

Der Hammer von Dirk Stermann

Joseph von Hammer-Purgstall war einer der wirkmächtigsten Orientalisten der Geschichte. Seine Übersetzungen brachten die literarischen Schätze des Nahen und Mittleren Ostens in die europäischen Bibliotheken und von dort in die ganze Welt. Goethe, tief beeindruckt von Hammer-Purgstalls Übertragungen, schrieb euphorisch in seinem West-östlichen Divan den berühmten Satz „Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen“
Wenn sich ein Autor wie Dirk Stermann der Biographie dieses Giganten widmet, so darf man auf Ironie und liebevoll-schonungslose Zeichnung seines Protagonisten gespannt sein: Als Sohn eines Provinzbeamten wird Joseph Hammer zunächst in Wien zum „Sprachknaben“ und Diplomaten ausgebildet, der bald über die anderen Schüler herausragt und seine Lehrer überflügelt. Doch schon bei seinen ersten Missionen nach Konstantinopel und Ägypten zeigt sich, dass im hierarchischen Beamtenstaat der österreichisch-ungarischen Monarchie Talent nicht alles ist, was zum Vorankommen nötig ist. …