Direkt zum Hauptbereich

Das Seidenraupenzimmer von Sayaka Murata



Kann man aufhören ein Mensch zu sein und alle gesellschaftlichen Zwänge ablegen?

Natsuki und ihr Cousin Yu wachsen beide in schwierigen Verhältnissen heran, in einer Welt die ihnen nichts Gutes will. Sie versprechen einander trotz allem erwachsen zu werden und teilen ihre kindliche imaginäre Welt miteinander, die ihnen hilft die Belastungen ihres Alltags zu bewältigen.
Nur im Seidenraupenzimmer im alten Farmhaus der Familie sind sie glücklich und können für sich sein.
Zwanzig Jahre später kehrt Natsuki an diesen Ort zurück und die Geschichten ihrer Kindheit nehmen ungeahnte Formen an...

Die Erfolgsautorin Sayaka Murata lässt uns mit ihrem neuen Roman in eine geselltschaftskritische, spannende, voller überraschender Wendungen und auch verstörende Geschichte eintauchen. Wie auch bei ihrem Bestseller "Die Ladenhüterin" wird das Ganze durch eine ordentliche Prise Absurdität abgerundet.

Zur Bestellung
Sayaka Murata: Das Seidenraupenzimmer
Verlag: Aufbau
ISBN: 978-3-351-03793-2
Eur [A] 20,60


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte von Dita Zipfel

Als Lucie ihren neuen Job als Hundesitterin bei dem alten Herrn Klinge antritt, merkt sie schnell, dass dieser alles hat - nur keinen Hund. (wahrscheinlich eher einen Vogel)
Anstatt Gassi zu gehen, soll sie seine Ghostwriterin für ein eigenartiges Kochbuch werden. Die Gemüserezepte (Tomaten sind Drachenherzen?!) sind streng geheim und angeblich Zauberrezepte. Die 13jährige Lucie würde ja vielleicht darüber nachdenken, nicht für einen Verrückten zu arbeiten, aber sie braucht das Geld dringend. Immerhin ist Michi, der neue unsympathische Freund ihrer Mutter, gerade dabei, bei ihr zu Hause einzuziehen und das möchte sie nicht mehr live erleben. Sie hat andere Pläne!
Aber vielleicht probiert sie vorher doch noch Herrn Klinges Liebestrank aus...

"Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte" ist ein unterhaltsamer, aber auch mit klugen Gedanken geschmückter und gut geschriebener Jugendroman. Die Illustrationen von Rán Flygenring passen wunderbar zu der Geschichte und sind beim Lesee…

Dork Diaries von Rachel Renée Russell

Dork Diaries 


Nach dem Erfolg von Greg's Tagebuch, hier ein weiterer Comicroman - speziell für Mädchen: 

Dork Diaries Band 1!

Zielgruppe: Mädchen  ca. ab 11 Jahre, auch noch für Jugendliche ein lustiges Leseerlebnis


Inhalt: 

Neue Schule, neues Glück?
Nikki ist ein Totalausfall in Sachen Coolness, ihr Vater ist Kammerjäger und fährt mit einem Kakerlakenmobil durch die Stadt, ihr Handy ist ihrer Meinung nach ein krasses Museumsstück und das Einzige was sie an ihrem ersten Schultag retten könnte, wäre ein brandneues IPhone.
Stattdessen bekommt sie ein Tagebuch geschenkt, etwas das sie nie schreiben wollte.
Gott sei Dank hat sie es getan und lässt uns an ihrem Leben teilhaben!

Unsere Bewertung: 

Dork Diaries ist ein  unterhaltsames Buch im Tagebuchstil geschmückt mit humorvollen Comiczeichnungen.
Typische Situationen wie einige von uns sie als Kind/Teenager erlebt haben werden leicht überzogen und teils skurril dargestellt, z.B Nikki möchte nicht in die Schule gehen weil sie einen Aussch…

Der Hammer von Dirk Stermann

Joseph von Hammer-Purgstall war einer der wirkmächtigsten Orientalisten der Geschichte. Seine Übersetzungen brachten die literarischen Schätze des Nahen und Mittleren Ostens in die europäischen Bibliotheken und von dort in die ganze Welt. Goethe, tief beeindruckt von Hammer-Purgstalls Übertragungen, schrieb euphorisch in seinem West-östlichen Divan den berühmten Satz „Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen“
Wenn sich ein Autor wie Dirk Stermann der Biographie dieses Giganten widmet, so darf man auf Ironie und liebevoll-schonungslose Zeichnung seines Protagonisten gespannt sein: Als Sohn eines Provinzbeamten wird Joseph Hammer zunächst in Wien zum „Sprachknaben“ und Diplomaten ausgebildet, der bald über die anderen Schüler herausragt und seine Lehrer überflügelt. Doch schon bei seinen ersten Missionen nach Konstantinopel und Ägypten zeigt sich, dass im hierarchischen Beamtenstaat der österreichisch-ungarischen Monarchie Talent nicht alles ist, was zum Vorankommen nötig ist. …