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Posts mit dem Label "Eisenbahn" werden angezeigt.

Die Europäer von Orlando Figes

Es beginnt mit der ersten internationalen Bahnfahrt am 13. Juni 1846, der Eröffnung der Bahnlinie von Paris nach Brüssel. Die 330 Kilometer können nun in zwölf Stunden zurückgelegt werden, einem Viertel der Zeit, die die Kutsche bisher brauchte.  Das ist der Startschuss zur Entwicklung und Internationalisierung des Kulturlebens in Europa bis in die 1880er Jahre. Die Verknüpfung von Kultur und den bald den Kontinent überspannenden Eisenbahnlinien macht das Buch des britischen Historikers Figes so ungewöhnlich und erhellend. Denn die damalige Revolution des Kulturmarktes mit seiner internationalen Verbreitung europäischer Musik, Literatur und Kunst ist plötzlich erklärbar. Es wird anschaulich, wie in dieser Zeit die europäische Kultur und ihr Kanon etwa an Opern, Malerei und Literatur entsteht, ...

Zwischen Salzburg und Bad Ischl von I. und A. Gollner

Wer kennt sie noch, die kleine Dampfeisenbahn, die bis in die 50er Jahre mit bescheidenem Tempo aber viel Charme durch das traumhaft schöne Salzkammergut schaukelte? Im Familienjargon die "Fiffi-Huschl-Bahn" genannt, bildete sie einen Mythos, der selbst uns Nachgeborene packte: Etwa wenn man als Kind bei der Ischler Großmutter den alten Bahndamm und die aufgelassenen Gleise in Kaltenbach inspizierte oder wenn auf der St. Wolfganger Straße eine alte Museums-Lok aus dem Wald schaute ... Es gibt sie nicht mehr, aber der neue Bildband über den "Ischler Express" lässt keine Wünsche offen: Von der Gründung bis zu ihrer unüberlegten Einstellung spannt sich der Bogen. Das Buch erzählt von den Gebäuden, von den Menschen, die die Bahn in Stand hielten und die sie benutzten, und von der Technik. So etwa von der alten Lok Nr. 5, die - hierzulande vergessen und verschollen - 1967 an einem bosnischen Güterzug wiederentdeckt wurde. Beim Durchblättern breitet sich das Salzka...